Die Ergebnisse unserer Studie zur deutschen Carbon Management Strategie (CMS)
Gemeinsam mit dem deutschen Think Tank EPICO haben wir eine Studie über die Carbon Management Strategy (CMS) Deutschlands erstellt.
Sowohl die Speicherung als auch die Nutzung von Kohlendioxid (Carbon Capture Utilization and Storage, CCUS) leistet einen wesentlichen Beitrag zu den Dekarbonisierungsplänen deutscher Unternehmen aus der Zement-, Stahl-, Kalk- und Chemieindustrie sowie der Abfallwirtschaft.
Die Studie zeigt ungelöste Herausforderungen und Unsicherheiten bei der Umsetzung von CCUS-Projekten auf. Sie hinterfragt zum Beispiel die geplante privatwirtschaftliche Finanzierung des CO2-Transportnetzes, die die ausreichende Dimensionierung und den flächendeckenden Ausbau auch in peripheren Gebieten gefährdet.
Eine weitere kritische Herausforderung für CCUS-Projekte ist die schwierige wirtschaftliche Tragfähigkeit. Da die Unternehmen nicht erwarten, dass die Kunden bereit sind, freiwillig mehr für klimaneutrale Produkte zu zahlen, ist ein CO2-Preis erforderlich, um die zusätzlichen Kosten der Dekarbonisierung zu decken. Nach Ansicht der Teilnehmer wird dies für CCS-Projekte erst im Zeitraum 2035-2040 erreicht werden. Bis dahin müssen die Mehrkosten der Dekarbonisierung durch Subventionen gedeckt werden.
Einschätzung der Befragten zu den erwarteten CCS-Kosten im Vergleich zum CO2-Preis, Quelle: CMS-Studie EPICO & DAG
Lesen Sie mehr darüber in unserer Studie mit EPICO.